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Vertikale Balken und Hintergrundrauschen nach Kabelverlegung http://archiv.kabelbw-helpdesk.de/viewtopic.php?f=1&t=7433 |
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Autor: | WG_Spritzwasser [ Mi 19. Mai 2010, 21:12 ] |
Betreff des Beitrags: | Vertikale Balken und Hintergrundrauschen nach Kabelverlegung |
Nabend! Ich hab seit kurzem ein kleines Problem mit meinem Kabelanschluss. Folgender Hintergrund: Das Haus ist etwa 25 Jahre alt, die Koaxialkabel in der Wand sind gleich alt ![]() Letzte Woche kam ein Techniker von Kabel BW, da ich auf dieses CleverKabel umsteigen will. Dabei hat er einiges an unserer Anlage rumgeschraubt. Danach haben wir dann die TVs durchgetestet und festgestellt, dass das Bild oben noch etwas mieser war, als vorher. Er hat dann unsere TV-Dosen durchgemessen und festgestellt, dass beim oberen Fernseher statt der notwendigen 65db nur noch 33 ankommen ![]() Das Problem ist nun aber, dass ich bei Pro7 im Speziellen einen leichten senkrechten Balken sehe, der immer wieder durchs Bild läuft. Über die Senderfeinabstimmung kann ich das zwar etwas verbessern, allerdings bekomme ich ihn nie ganz raus. Bei RTL habe ich zwar keinen Balken, allerdings ein leises, jedoch ständig wahrnehmbares Störgeräusch im Hintergrund (allerdings kein 50Hz-Brummen). Das Störgeräusch habe ich bei einigen Sendern, allerdings nicht so stark wie bei RTL. Das ganze ist relativ blöd, weil RTL und Pro7 hier sehr oft laufen. Ich habe die Verbindung zwischen neuem und alten Kabel nochmals geprüft, da ist alles in Ordnung. Das Kabel selber ist allerdings trotzdem noch gute 15m lang (allerdings ohne Dosen dazwischen). Woher können diese Störungen stammen (abgesehen von der Kabellänge)? Ich habe auch alle Stecker nochmals gecheckt und alles ist in Ordnung. Ich weiß im Moment nicht mehr richtig weiter. Das Bild und der Ton im Erdgeschoss sind ok. Ich muss vll. dazu sagen, dass der Fernseher oben 15 Jahre auf dem Buckel hat. Schonmal vielen Dank für Eure Antworten! |
Autor: | Hemapri [ Do 20. Mai 2010, 00:29 ] |
Betreff des Beitrags: | Re: Vertikale Balken und Hintergrundrauschen nach Kabelverle |
WG_Spritzwasser hat geschrieben: Das Haus ist etwa 25 Jahre alt, die Koaxialkabel in der Wand sind gleich alt ![]() Das lässt schlimmes erahnen. Zitat: Es sind zwei Stockwerke (Wohnraum) in denen jeweils ein Fernseher steht. Das TV-Kabel wurde damals einmal quer durchs Haus geschleift, ohne Verteiler. Wer hatte das damals zu verantworten? [img]images/smiles/009.gif[/img] Zitat: Das Signal war an beiden Geräten immer in Ordnung, im oberen Stockwerk war bspw. das Bild von ARD/ZDF nicht ganz optimal (etwas verschneit) und einige Sender waren nicht zu empfangen. Unter "in Ordnung" verstehe ich etwas anderes. Zitat: Er hat dann unsere TV-Dosen durchgemessen und festgestellt, dass beim oberen Fernseher statt der notwendigen 65db nur noch 33 ankommen ![]() Schreck, lass nach!!! [img]images/smiles/073.gif[/img] An einer Stammleitung soll man für gewöhnlich 3-5 Dosen betreiben. 8 Dosen sind die technische maximale Obergrenze. Mehr lässt sich pegelmäßig gar nicht realisieren, ohne die Normbereiche zu verlassen. Ganz nebenbei: Auch vor 25 Jahren war eine solche Installation übelster Pfusch. Zitat: Das ganze ist relativ blöd, weil RTL und Pro7 hier sehr oft laufen. Ich habe die Verbindung zwischen neuem und alten Kabel nochmals geprüft, da ist alles in Ordnung. Das Kabel selber ist allerdings trotzdem noch gute 15m lang (allerdings ohne Dosen dazwischen). 15 m machen gar nichts, wenn der Pegelverlauf ordentlich berechnet und die Dosen entsprechend der Anschlussdämpfung richtig gesetzt wurden. Zitat: Woher können diese Störungen stammen (abgesehen von der Kabellänge)? Ich habe auch alle Stecker nochmals gecheckt und alles ist in Ordnung. Ich weiß im Moment nicht mehr richtig weiter. Das Bild und der Ton im Erdgeschoss sind ok. Ohne Messung ist alles nur Spekulation. Ich vermute ganz einfach, dass entweder die Pegel nicht stimmen, die Koaxialleitung nichts taugt oder irgendwelche Verbindungsstellen schlecht sind. Zitat: Ich muss vll. dazu sagen, dass der Fernseher oben 15 Jahre auf dem Buckel hat. Unerheblich. Aber 15 Dosen auf zwei Stammleitungen verteilt, würde ich auch nicht machen. Selbst bei 5-7 Dosen muss man mit einem sehr hohen Pegel auf den Stamm gehen und zudem die Schräglage besonders beachten, was bei einer älteren Koaxialleitung schon problematisch werden kann. Besonderes Augenmerk ist auf die richtige Anschlussdämpfung und die sich daraus ergebende Durchgangsdämpfung der Dosen zu legen. MfG |
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